Junge Humanisten Niedersachsen
Die Jungen Humanisten Niedersachsen - kurz JuHus genannt - sind der Jugendverband des Humanistischen Verbandes Niedersachsen, Körperschaft des öffentlichen Rechts. Der Humanistische Verband Niedersachsen (HVN) besteht aus zwei Regionalverbänden mit insgesamt 26 Ortsgemeinschaften. Die Mitglieder im HVN sind bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres automatisch Mitglied im Jugendverband. Die Zentrale des Erwachsenenverbandes, des Jugendverbandes und des Humanistischen Sozialwerks Norddeutschland gGmbH befinden sich im Haus Humanitas in Hannover. Ebenfalls angesiedelt im Haus Humanitas ist ein Studentwohnheim, betrieben vom Sozialwerk. Die Jungen Humanisten Niedersachsen befinden sich zurzeit in einer Neu- und Umstrukturierung. Die JuHus Hannover sind die derzeit größte Jugendgruppe und engagieren sich als anerkannter Träger der freien Jugendhilfe in folgenden Bereichen:
Jugendfeier
Seit über 150 Jahren gibt es europaweit Feiern freigeistiger Organisationen, die an Traditionen der europäischen Aufklärung, des Liberalismus und der deutschen Arbeiterbewegung anknüpfen. Die erste "Jugendweihe" in Niedersachsen wurde 1886 in Hannover durchgeführt. Der Jugendfeier geht ein halbjährlicher Vorbereitungskurs voraus, in dem sich die Jugendlichen mit Themen aus den Bereichen Ethik, Politik, Religion und aktuellen gesellschaftlichen Ergeinissen beschäftigen.
Ferienfreizeiten / JuleiCa
Die Jungen Humanisten veranstalten Kinder- und Jugenderholungsmaßnahmen im In- und Ausland. Dazu gehört auch die Aus- und Fortbildung von JugendgruppenleiterInnen entsprechend der niedersächsischen JuleiCa Richtlinien.
Außerschulische Jugendbildung
Neben der JugendgruppenleiterInnen-Ausbildung engagieren sich die Jungen Humanisten im Bereich der Humanistischen Wertevermittlung und führen dazu Seminare und Veranstaltungen durch. Auch Kooperationsprojekte mit Schulen finden statt.
Projekte der allgemeinen Jugendarbeit
Im Bereich der allgemeinen Jugendarbeit und der Vernetzung von Trägern der freien Jugenhilfe beteiligen sich die Jungen Humanisten an den verschiedensten Projekten. Dies können Maßnahmen im Bereich der Kinder- und Jugendbeiteiligung sein bis hin zur Mitgestaltung von Ausstellungen mit Führungen für Kinder- und Schulklassen. Ein Beispiel ist die Kinderstadt Minilinden.

